Der Fersensporn – Schmerzen am Fuß

Fersenschmerzen – der Fersensporn

Beim Fersensporn unterscheidet man zwischen dem unteren und dem dorsalem, wobei der untere weitaus häufiger auftritt. Es handelt sich beim unteren Fersensporn um eine knöcherne Anziehung am unteren Fersenbein, die sehr schmerzhaft sein kann. Hierbei ist der Schmerz unter der Fußsohle. Hingegen ist bei der dorsalen Variante des Sporns der Feinbeinansatz der Achillessehne betroffen.

Ursachen der Fersenspornentwicklung

Solche schmerzhaften Verknöcherungen im Fuß werden in den meisten Fällen durch eine erhöhte Zug- oder Druckbelastung an den Sehnenansätzen ausgelöst. Hierdurch entstehen Umbauprozesse innerhalb der Sehnenfasern, welche Knochenneubildungen hervorrufen. In einigen Fällen führt dieser Sporn durch seinen kontinuierlichen Druck auf das Gewebe des Fußes auch zu Entzündungen. Einige Faktoren begünstigen das Entstehen des Fersensporns und die damit verbundenen Fersenschmerzen. Alter und starkes Übergewicht zählen ebenso dazu, wie schlechtes Schuhwerk oder eine beispielsweise berufsbedingte Überlastung. Auch durch gewisse Fußfehlbildungen kann diese Missbildung entstehen. Sehr häufig geschieht dies bei Knick-Senkfüßen, ist aber auch bei Spreizfüßen keine Seltenheit.Fersensporn - was kann helfen

So kann eine Fersensporn Behandlung erfolgen

Zunächst ist eine allgemeine körperliche Schonung ratsam, sollte ein Fersensporn diagnostiziert werden. Den Fuß hochzulegen und ihn zu kühlen kann hierbei unterstützend wirken. Um jedoch nicht nur die Über-, sondern auch die Fehlbelastung des Fußes zu behandeln, sollte ein Orthopäde aufgesucht werden. Dieser kann nach genauer Diagnose beispielsweise kompensatorische Schuheinlagen verschreiben, die zur Begradigung des Fußes führen.

Was die medikamentöse Behandlung angeht, gibt es Mittel, die den Heilungsprozess beschleunigen. Die Medikamente sollten dafür ausgelegt sein, sowohl Schmerzen zu vermindern, als auch entzündungshemmend zu wirken. In sehr ausgeprägten Formen des Fersensporns wird auch auf eine Fersensporn Behandlung operativ durchgeführt werden, bei der unter Vollnarkose eine Spinalanästhesie durchgeführt wird. Ziel ist es, dem Sporn so weit Platz zu machen, dass er nicht mehr mit der Sehne in Berührung kommt und kein Druck mehr entsteht.

Vorbeugen, bevor es zu spät ist

Um es gar nicht erst so weit kommen zu lassen, kann dem Entstehen eines Fersensporns vorgebeugt werden. Die Fußsohle zu schonen ist dabei das A und O. Das kann beispielsweise schon durch passendes Schuhwerk erreicht werden. Aber auch das gelegentliche Variieren der Haltung am Arbeitsplatz kann wahre Wunder wirken. Vor dem Sport ist es besonders wichtig, sich genügend aufzuwärmen und zu dehnen. Und langfristig gesehen ist es, so wie bei fast alles körperlichen Beschwerden, ratsam, Übergewicht zu vermeiden.

Mausarm – Eine typische Bürokrankheit

der mausarm - ein phänomen der modernen zeit

Weit verbreitet im Büro – der Mausarm

Bei ständigen und anhaltenden Arbeiten am Computer kann es bei den Benutzern zum sogenannten Mausarm kommen. Diese Erkrankung, die auch „Repetive Strain Injury“ oder RSI-Syndrom genannt wird, ist mit einem Tennisarm vergleichbar.

Ursachen eines Mausarms

Wie der Name es schon vermuten lässt, resultiert ein Mausarm durch eine länger andauernde und wiederholte Benutzung von Eingabe-Geräten wie einer Computermaus. Dabei liegt der Unterarm weitestgehend bewegungslos auf einer Ablage wie zum Beispiel der Tischplatte, während die Maus fast ausschließlich mit der Hand bewegt wird. Da dadurch die Hauptbelastung auf dem Handgelenk, kommt es zu einer unnatürlichen Belastung der Sehnen und Gelenke. Wenn die Belastung sich dann mit anderen Faktoren summiert, kann es zu dem typischen Mausarm führen.

Äußere Faktoren

Neben der reduzierten Bewegung von Hand und Handgelenk spielen auch die eigene Körperhaltung und die allgemeine gesundheitliche Verfassung eine Rolle beim Ausbilden des RSI-Syndroms. Wenn der Unterarm beispielsweise abgeknickt auf der Tischplatte liegen muss oder so weit über die Platte ragt, dass die Tischkante in den Unterarm regelrecht einschneidet, kann es zu einer Unterversorgung des Arms mit Blut kommen.

Ein anderer bekannter Faktor ist eine dauerhafte Fehlhaltung, bei der man angespannt vor dem Schreibtisch sitzt. Normalerweise vernachlässigt man Schmerzen aus solchen Fehlhaltungen, weil man von der Arbeit auf dem Monitor abgelenkt ist. Erst nach der Arbeit oder in Pausen, wenn man sich dann wieder entspannt, werden die Schmerzen dann bemerkbar.

Typische Symptome

Neben einem Taubheitsgefühl in den Fingern und dem Unterarm als Resultat durch eine schlechte Blutzirkulation, fühlen sich die betroffenen Gliedmaßen bei einem Mausarm oft steif und etwas kälter an. Bei einem länger anhaltenden Mausarm machen sich selbst bei kleinen Bewegungen oder Belastungen der betroffenen Körperregionen stechende Schmerzen bemerkbar. In wenigen Fällen kann es durch die unnatürliche Belastung auch zu Muskelkrämpfen oder Zuckungen kommen, was ein eindeutiges Zeichen für einen Mausarm ist.

Maßnahmen gegen den Mausarm

Ein wichtiger Faktor zur Vermeidung eines Mausarms ist Entspannung. Indem man sich für den Arbeitsplatz ergonomische Auflagen kauft und eventuell auch nach bequemeren Büromöbeln schaut, kann man Fehlhaltungen vermeiden, wodurch das Risiko einer RSI-Syndroms bereits erheblich vermieden wird.

Darüber hinaus sollte man sich bei der Arbeit immer wieder kleine Pausen gönnen, in denen man dann Dehnübungen wie das Rotieren des Handgelenks im und gegen den Uhrzeigersinn oder das Strecken und Beugen der Arme ausüben kann. Dadurch kann man die Muskulatur, Sehnen und Gelenke ein wenig entlasten und anschließend weiterarbeiten, ohne dass sich aus den reduzierten Bewegungen ein Mausarm bildet.

Durch eine Zusatzrente die Vorsorgelücke schließen

Finanzielle Voraussetzungen schaffen für ein sorgenfreies Alter

Fit und gesund sein ist eine gute Voraussetzung, um auch im Alter gut zu leben. Aber reicht das?

Die ZusatzrenteWer auch im Alter gut leben möchte und nicht in der Altersarmut landen will oder bis zum Lebensende arbeiten will, benötigt auch die finanziellen Voraussetzungen dafür.

Die Rentenlücke schließen

Wichtig ist daher, sich rechtzeitig Gedanken zu machen, ob die potenzielle Rente hoch genug ist, um auch im Alter sorgenfrei zu leben. Dazu ist es wichtig, die Rentenlücke zu schließen. Das heißt, die Lücke, die zwischen der zu erwartenden Rente und dem Entkommen liegt, das man zum Leben benötigt.

Inzwischen sollte bekannt sein, dass in den meisten Fällen die gesetzliche Rente nicht reicht, um den gewohnten Lebensstandard zu halten. Die Rente ist einfach nicht hoch genug und eine Zusatzrente ist notwendig. Um diese Rentenlücke zu schließen, gibt es verschiedene Möglichkeiten dies durch eine Zusatzrente zu tun.

Die Riester-Rente

Bekannt ist die sogenannte Riester-Rente (benannt nach dem ehemaligen Arbeitsminister Walter Riester). Wer als Arbeitnehmer tätig ist, hat Anspruch auf einen Riestervertrag. Auch Ehepartner können unter bestimmten Voraussetzungen einen Riester Rentenvertrag erwerben, bzw. auf einen Riester-Rente sparen.

Bei der Riester-Rente handelt es sich um eine durch staatliche Zulagen und durch Sonderausgabenabzugsmöglichkeiten geförderte Rente, die privat finanziert wird.
Bei der dieser Rentenvorsorge werden monatlich Beiträge eingezahlt, die steuerlich gefördert werden.

Dabei gibt es unterschiedliche Formen der Riester-Rente, beispielsweise Einzahlungen in Aktienfonds. Genauere Informationen erhalten Sie hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Riester-Rente.

Die Rürup-Rente

Selbstständige haben beispielsweise die Möglichkeit über eine Rürup Rente Ihre Vorsorgelücke zu schließen. Diese Basisrente, nach dem Ökonomen Bert Rürup benannt, wurde 2005 als steuerlich begünstigte Form der privaten Altersvorsorge eingeführt. Auch bei dieser Form der Zusatzrente werden über einen längeren Zeitraum Beiträge angespart.

Lebensversicherung als Zusatzrente

Eine weitere Variante der Zusatzrente ist eine Lebensversicherung. Neben dem Ansparen von Vermögen, das später als Zusatzrente ausgezahlt werden kann, steht hier noch der Gedanke der Absicherung (z.B. der Familie) im Falle des Ablebens des Vertragsnehmers im Vordergrund.

Vor dem Abschluss einer Lebensversicherung ist es zwingend notwendig, sich über die verschiedenen Vertragskonditionen zu informieren.

Egal wie die Entscheidung auch aussieht, in der heutigen Zeit sollte sich jeder Mensch Gedanken über die Altersvorsorge und eine Zusatzrente machen.